VERANSTALTUNGEN

... HEUTE UND DEMNÄCHST IM KABIRINETT

KARTEN-TELEFON:
07194 -
91 11 40

Mo, Di, Do, Fr 9.00 – 12.00 Uhr

Die Flauberzöte

konzertante Komik

Herr Weber, Herr Schostok und Herr Klemperer bringen die „unsterbliche Oper“ des großen Meisters Mozart auf die Bühne: die Zauberflöte. Das ganze Brimborium um die Botschaft der Menschenliebe, Freundschaft und Vergebung, der Aufblick zum „besseren Land“, ist ein unendliches Eldorado zur Interpretation möglicher Möglichkeiten von Ausdeutung und Sinn.
Hier beginnt für das Duo Weber und Schostok der Weg von der Zauberflöte durch das Labyrinth zur Flauberzöte. Das Problem ist nur, dass Weber und Schostok zwei absolut verschiede Wege aus tiefster Überzeugung für den absolut richtigen halten. Zuschauer, die die beiden kennen erahnen: Herr Weber bringt mit seiner Begriffsstutzigkeit und Sturheit seinen Kollegen Herrn Schostok, immer lässig, charmant und guter Dinge, den Kenner sämtlicher Techniken und das nicht nur auf der Bühne, fast an den Rand des Wahnsinns und auch Klemperer wird auf Standhaftigkeit und Duldsamkeit geprüft. Die ganze Inszenierung kommt ins Schleudern und plötzlich, und ohne es zu ahnen haben die beiden auf der Bühne das selbe Problem wie Tamino und Papageno in der Oper… Himmelkreuzdonnerwetternochmal!

Zwei Stunden pures Vergnügen mit Arno Schostok, Thomas Weber und Alexander Reuter, gnadenlos unterhaltsame Unterhaltung und hochkarätig komische Komik und die himmlisch musikalische Musik Mozarts. Die Flauberzöte ist die Einfachheit der höchsten Reife, in den Sphären der Engel am schlecht gestimmten Klavier.



Presse

Mozart mit Sack und Perücke

Irrwitzig: „Die Flauberzöte“ im Bindhof

Was hätte Mozart wohl dazu gesagt? „Kapier´ich nicht“, seufzte wohl mancher. KABIriNETT heißt auch die „Probierbühne“ von Thomas Weber in Großhöchberg im Schwäbischen Wald. Der Name ist Programm: Es geht nicht um läuternde Bildung, sondern um improvisiertes Spiel und anregende Unterhaltung; so auch mit Webers „Flauberzöte“, die nun im Bindhof zum Auftakt des VRM-Programms aufgeführt wurde (Veranstaltungsring). ...

Triumphe feierte an diesem Abend nicht Mozarts Musik, sondern das atemberaubende Spiel der beiden Protagonisten Weber und Schostok, die sich als heftig konkurrierende Möchtegern-Regisseure an einer Neu-Inszenierung der „Zauberflöte“ abarbeiten. ...

Die „Zauberflöte“ steht in der Tradition der Wiener Kasperle-Oper des 18. Jahrhunderts. So gesehen geht KABIriNETT zurück zu den Wurzeln – vielleicht sogar im Sinne Mozarts.

Südwestpresse, 12. September 2011, Susanne Eckstein über die Flauberzöte