VERANSTALTUNGEN

... HEUTE UND DEMNÄCHST IM KABIRINETT

KARTEN-TELEFON:
07194 -
91 11 40

Mo, Di, Do, Fr 9.00 – 12.00 Uhr

MundArt

Weber Kocht. Gut. Bürgerlich.

Ein Kulinarstück für einen Schwaben. Schwäbische Philisophien um das Genießen, Essen, Trinken, Tafeln.
Ein Stall voll wildfremder Gäste sitzt in Wendelin Webers Küche. Raus! Zu Doris, der Wirtin im Nachbarort? "Ihr händ Honger, hä?" 73 Eier, Mehl, Zwiebel hat er so oder so im Haus und Käs - der Junggesellenpreis vom Blumenschmuckwettbewerb. Also gut: "Mir bleibat do!".
Und schon klappern die Töpfe, Eier werden aufgeschlagen, Mehl staubt, Wasser dampft, Zwiebeln duften. Wendelin wirbelt wie ein schwäbischer Wirbelwind - also eher gemächlich - in seiner Küche und zaubert "ruckzuck" ein perfektes schwäbisches Mahl. Währenddessen läuft sein "Göschle" ohne Pause, der Wein in Strömen und das Publikum, um die Tische feierlich zu decken.
Beginn 20 Uhr, Saalöffnung 19.45 Uhr
Landwirtschaft des Kabirinett ab 18 Uhr geöffnet
Eintritt 32 €/Person (erm. 24 €/Person), inkl. ein schwäbisches Vesper und ein Getränk


PRESSE

Spätzle und guter Wein als Bühnenprogramm

Thomas Weber tritt im Rahmen der Löffinger Kutipp-Reihe in der Veranstaltungsscheune „zum wilden Stier“ auf.

Ganz entzückt ist Wendelin: Als er nach Hause kommt, findet er ein Plakat an seiner Haustür. Er wolle für andere gutbürgerlich kochen, heißt es dort. Das sei ein guter Scherz, findet er, und amüsiert sich über dessen Urheber. Als er sich dann endlich zum Saal dreht, sitzen da wirklich Gäste. ...

Heute, sagt er, würden Familien kaum noch gemeinsam essen. Genau diese Gemeinschaft liebt er und bindet auch alle mit ein: Eine Zuschauerin macht den Salat, während die anderen den Tisch decken und den Wein ausschenken.

Längst sind die Gäste in der Scheune dem Schwaben Wendelin verfallen – Liebe geht halt auch durch den Magen. Und genau das war vor zehn Jahren seine Idee. Frisch von der Schauspielschule hatte er überlegt, wie er sein kleines Theater in einem 90-Seelen-Dörfchen füllen kann. Und so hat er das gemeinsame Mahl zum Programm gemacht, das er seither 700 Mal aufgetischt hat.

Badische Zeitung, 04. November 2010, Sebastian Barthmes über MundArt